_________________BIOGRAPHIE

„...bohrend hinterfragende Dialoge, tiefgründig und differenziert.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.4.2017)

„...Pietsch seems an edgier kind of artist, with the frank emotionalism and potential resort to wide vibrato you might associate with Russian players. Immaculately pitched in every sense, their Strauss is worth sampling even for those nor.” (Gramophone, July 2019)

 

Zunächst sieht in Franziska Pietschs Leben alles nach einer klassischen Bilderbuchkarriere aus: geboren in eine Ost-Berliner Musiker-Familie – beide Eltern sind Geiger – sorgt Franziska Pietsch als Wunderkind für Furore. Unter der Ägide von Prof. Werner Scholz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin gewinnt sie erste Preise (u.a. Bach-Wettbewerb Leipzig) und debütiert mit elf Jahren in der Komischen Oper Berlin. Es folgen Jahre „im Virtuosen-Zirkus“ wie die Geigerin diese Zeit rückblickend charakterisiert. Sie spielt mit den großen Orchestern der DDR Violinkonzerte von Bruch, Lalo, Sibelius oder Paganini. Mit 12 Jahren spielt sie erste Aufnahmen für den Rundfunk der DDR ein, u.a. Sarasates „Zigeunerweisen“.

1984 endet diese Bilderbuchkarriere abrupt, als der Vater nach einer Tournee im Westen bleibt. Zwei Jahre dauert es, bis die Familie nachziehen kann. Diese Jahre prägen Franziska Pietsch für ihr ganzes Leben. Sie ist von heute auf morgen ganz auf sich selbst gestellt, da staatliche Förderung und Unterricht wegbrechen.

„Ich war dadurch gezwungen, mir mit 14 Jahren die grundlegenden Fragen zu stellen:

Warum möchte ich Musikerin sein? Was bedeutet Musik wirklich? Welchen Weg möchte ich im Leben gehen?“

Franziska Pietsch findet Antworten bei Johann Sebastian Bach, den sie für sich entdeckt. Ein Jahr lang beschäftigt sie sich ganz ohne Lehrer ausschließlich mit Bachs SoloWerken und verabschiedet sich ganz bewusst von der wunderkindlichen Virtuosen-Manege.

„Bach war meine Rettung, meine Heilung. Ich habe plötzlich gespürt, dass große Musik Botschaften vermitteln kann, die über Jahrhunderte hinweg Bestand haben. In denen ich meine Seele wiederfinde und ausdrücken kann.“

Nach der Ausreise in die Bundesrepublik 1986 geht Franziska Pietsch diesen Weg konsequent weiter, unterstützt von ihrem Lehrer und Mentor im Westen, Prof. Ulf Hoelscher. Ihre Lehrjahre schließt Franziska Pietsch anschließend an der Juilliard School in New York bei der legendären Geigen-Pädagogin Dorothy DeLay ab. 1992 kehrt Franziska Pietsch nach Deutschland zurück und beschließt, Musik nicht nur aus der Perspektive der Solistin erleben zu wollen, sondern alle Formen des Musizierens intensiv kennen zu lernen, vor allem die großen Meisterwerke der sinfonischen Literatur. So ist sie über zehn Jahre gefragte Konzertmeisterin in renommierten Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Sinfonieorchester Wuppertal, dem WDR Sinfonieorchester, der Deutschen Oper am Rhein oder der Frankfurter Oper. Parallel dazu konzertiert Franziska Pietsch weiterhin als Solistin in ganz Europa, Amerika und Asien.

2010 beendet sie ihre Konzertmeistertätigkeit und widmet sich nunmehr gänzlich der Kammermusik. Mit dem Trio Testore spielt sie für das Label audite u.a. sämtliche Klavier-Trios von Johannes Brahms ein. 2014 gibt Franziska Pietsch das Klaviertrio zugunsten ihrer „Herzensformation“, dem Streichtrio, auf. Mit der Bratschistin Sophia Reuter und dem Cellisten Johannes Krebs gründet sie das Trio Lirico, das Werke von Max Reger auf CD einspielt. Ein besonderes internationales Kritiker-Echo (u.a. Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik) rufen die Konzerte und Einspielungen mit dem Pianisten Detlev Eisinger (Sonaten von Grieg, Franck, Prokofiev u.a.) hervor.

2017 ist für Franziska Pietsch die Zeit gekommen, ihre persönlichen und musikalischen (Grenz-) Erfahrungen wieder verstärkt in großen Violinkonzerten Klang werden zu lassen. Mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Cristian Măcelaru spielt sie die beiden Prokofiev-Konzerte ein. Dem Komponisten fühlt sie sich seit Kindheitstagen seelenverwandt:„Es sind nicht nur die melancholischen, oft dunklen und düsteren Klangfarben, die möglicherweise meine tschechisch-polnischen Wurzeln besonders ansprechen, sondern vielleicht auch Prokofievs eigene Geschichte: seine Suche nach einer eigenen künstlerischen Identität in einem totalitären Regime.“ Die bei audite erschienene CD begeistert die internationale Kritik. Sie wurde für den International Classic Music Award nominiert und mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Ebenfalls mit der im Herbst 2018 veröffentlichten Solo CD mit Werken von Bartok, Ysaye und Prokofiev stellte die Künstlerin einmal mehr ihre große künstlerische Bandbreite unter Beweis und erntete großen Zuspruch von Seiten der Musikkritik. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem CD Label audite wird Franziska Pietsch auch in der Saison 2019/20 fortsetzen. Im Herbst 2019 stellte sie in einer Aufnahme mit ihrem Trio Lirico Werke von Schnittke, Penderecki und Weinberg vor. Im Sommer 2020 erscheint bereits die nächste Einspielung von Franziska Pietsch: eine Duo CD mit Josu de Solaun, mit Kompositionen von Fauré, Debussy, Ravel und Poulenc. Mit ihrem neuen Duo Partner de Solaun hatte Pietsch erst im Frühjahr 2019 die erste gemeinsame Einspielung vorgelegt.

„Franziska Pietsch spielt die Konzerte ohne süßlichen, dafür mit bewusst rauem Ton, der für eine enorme Expressivität sorgt. Zweifellos kommt darin auch die besondere Lebenserfahrung der Geigerin zum Ausdruck.“ (RBB kulturradio)“

„...die Geigerin Franziska Pietsch verfügt über die Kreativität und alle Ausdrucksfacetten, um die Sprengkraft und kompositorische Vielschichtigkeit von Prokofievs Violin-Sonaten freizulegen“ (Fono Forum)

 

„Pietsch has a way of leaching the blood from her bow strokes that perfectly captures the first Sonata`s shadowy atmosphere.“ (Gramophone) Köln, Oktober 2019

 
 

String Trios by Weinberg - Penderecki - Schnittke

Trio Lirico

Framziska Pietsch - Violine

Sophia Reuter - Viola

Johannes Krebs - Violoncello

NEU !

NEU !

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Franziska Pietsch, Violine 

Josu de Solaun, Piano

Richard Strauss & Dmitri Shostakovich

Sonatas for Violin & Piano

Veröffentlichungsdatum:     8. März 2019

audite

Pietsch seems an edgier kind of artist, with the frank emotionalism and potential

resort to wide vibrato you might associate with Russian players. Immaculately pitched in every sense, their Strauss is worth sampling even for those normally resistant to this kind of Romantic fare...

Gramophone                                                                               alles lesen

Editor's Choice

The German violinist conjures a dazzling spectrum of colours and textures from her instrument in both works, but is especially persuasive in Strauss’s early sonata, which she and De Solaun present as the little acorn from which the great oaks of the tone-poems would grow – their approach is lithe, muscular and almost symphonic in places, but equally striking are the moments when the pair strip things back to a blanched sound-world which would scarcely be out of place in Debussy.   

PRESTO CLASSICAL                                                                                                   alles lesen

The two of them make every little detail count and stand out without unduly exaggerating anything, and their ability to work together hand-in-glove is simply astonishing. There is never a dull moment in any bar of this work, which in my view is one of Strauss’ finest pieces of his early period (1887-88). The way the duo builds the tension in the last movement is striking and unforgettable...Clearly, this is a powerful and interesting disc, and I hope it gets wide attention..                                                            Art Music Lounge                                                                                              alles lesen

 Franziska Pietsch packt nicht nur ihr ganzes technisches Können aus – von bissigen, abgerissenen, kurzen Strichen zu tiefgründigem Lamento – , sie ist vor allem eine hervorragende Gestalterin, dies aus dieser über 30minütigen Sonate ein Drama von shakespearschem Charakter macht mit allen Abgründen, Freuden und Leidenschaften eines Menschenlebens...                                                                                                                    Pizzicato                                                                                                                   alles lesen

NEU !

Works for Solo Violin:

Bartók - Prokofiev - Ysaÿe

97.758   audite

2. November 2018

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Es ist mutig ein Album ausschließlich mit Werken für Violine Solo vorzulegen, stehen diese Werke doch zumeist ein wenig im Schatten der klangvolleren Arbeiten für Violine und Klavier. Doch wenn diese Solosonaten so engagiert und ausdrucksstark vorgetragen werden wie hier von Franziska Pietsch, hat sich dieser Mut gelohnt.

Fono Forum

Musik als Gefäß der Wahrheit, in das sie ihr Sein gießt, ehrlich, ohne Manier, direkt, aufmerksam. Die Unmittelbarkeit ihre Gesten springt einen förmlich an. 

Die Welt

Wenn sie spielt, scheint ihre ganze Seele in der Musik zu liegen. Es ist eine radikale, extreme Interpretation, die sich eine künstlerische Freiheit nimmt, die auf einer tiefen Durchdringung des Werks beruht

WDR3 Tonart

Wiederum findet sie auf der Basis ihrer technischen Meisterschaft einen persönlichen, die emotionalen Tiefen der jeweiligen Kompositionen auslotenden Zugang

Pizziccato 

Ihre [Franziska Pietschs] aktuelle CD zeugt von stilistischer Treffsicherheit und manueller Brillanz.

Spiegel Online

Franziska Pietsch truly takes ownership of Bartók’s Solo Sonata. Her interpretation is prompted by the idea of his ‘explosive seriousness’...

Gramophone

Ihr [Franziska Pietschs] Spiel offenbart wieder Musik, die durch Abgründe geht: Sie sucht ständig nach ihren Ausdrucksgrenzen, ohne über das Geschriebene hinauszugehen. Es ist eine besondere Mischung aus Rebellion und Melancholie, die sich abwechselnd zynisch, spöttisch und lyrisch, weitreichend oder sehr intim offenbart.

Opus Klasiek

Prokofiev - Violin Concertos . Franziska Pietsch - Violine , Deutsches Symphonie Orchester und Dirigent Christian Macelaru

erhielt den

Vierteljahrespreis  1/2018 der deutschen Schallplattenkritik 

This is a compellingly individual account, profoundly lyrical where it needs to be, never cloying. Pietsch is at pains to shed new light on the music’s itinerary.

Gramophone

This is simply magnificent a recording, deeply emotional and passionate

pizzicato


Eine Referenzaufnahme für beide Konzerte!

Concerti


Über allem schwebt dabei die Magie einer mit äußerster Hingabe gespielten Solo-Violine…

RBB Kulturradio


 

 
Konzerte 2019______________________
 

24-10-2019

19:30 Uhr

Franziska Pietsch - Violine, Josu de Solaun - Piano

Recital

Palais Lichtenau

26-10-2019

17:00 Uhr

Trio Lirico

Meisterkonzert - Leidenschaft und Schicksal

Franziska Pietsch - Violine , Sophia Reuter - Viola,

Johannes Krebs - Violoncello

 

Weserrenaissance Schloß Bevern

Schloß 1 

37639 Bevern

27-10-2019

Franziska Pietsch - Violine, Josu de Solaun - Piano

CD Recording

28. - 30.10.2019

Berlin

Jesus Christus Kirche, Dahlem

28-10-2019

Franziska Pietsch - Violine, Josu de Solaun - Piano

CD Recording

28. - 30.10.2019

Berlin

Jesus Christus Kirche, Dahlem

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Franziska Pietsch________________
 
 

TRIO LIRICO

 

Franziska Pietsch - Violine
Sophia Reuter - Viola
Johannes Krebs - Violoncello

Die drei Musiker des Trio Lirico verbindet zum einen ihre Leidenschaft für die Kammermusik; zum andern verfolgen alle drei auch ihre Karrieren als Solisten. Diese solistische Prägung im Kammermusikverbund ist das Markenzeichen des Ensembles: Die kammermusikalische Zwiesprache wird mit solistischer Leidenschaft gehalten, drei charaktervolle Persönlichkeiten „unterhalten“ sich auf Augenhöhe, pflegen ihre Individualität, ohne die Ensemble-Homogenität zu vernachlässigen. Dabei heraus kommt eine einzigartige Mischung voller Temperament, Spielfreude und reizvoller Spannungen. Hinzu kommt der nuancenreiche, beseelte Streicherklang und die gelungene Verbindung von Stiltreue und persönlichem Zugriff in den Interpretationen: All dies führte dazu, dass sich das Trio Lirico bereits kurz nach seiner Gründung im Jahr 2014 erfolgreich im Konzertleben etablieren konnte. Das weitgefächerte Repertoire des Ensembles reicht von der Klassik bis hin zu zeitgenössischen Werken; zusätzlichen Charme verleiht den Konzerten die Integration von Streichduos in die Trio-Programme.


Anlässlich des 100. Todesjahres von Max Reger hat das Trio Lirico im Herbst 2016 sein Debüt-Album beim Label audite aufgenommen. Die CD ist im September 2017 veröffentlicht worden.

 

Georg Christoph Biller, (*20.09.1955) Thomaskantor, Dirigent, Komponist hat dem Trio  "Streichtrio – Rilke-Metamorphosen" – gewidmet. Die Uraufführung fand am 28.09.2017 in Bayrischzell - Deutschland statt.

Aktuelle CD______________________

Trio Lirico - Max reger CD, Debütalbum, erschienen September 2017

Franziska Pietsch (Violine), Sophia Reuter (Viola) und Johannes Krebs (Violoncello) interpretieren zunächst das Streichtrio op. 77b und op. 141b mit starker Energie und nicht nachlassendem Elan ...spieltechnischer Eleganz.. Insgesamt gelingt es den Solisten auf dieser CD vorzüglich, die tief empfundenen Stimmungs- und Charakterbilder nuancenreich nachzuzeichnen

Das Orchester

They have the tone to match don’t they. Very warm, very rich and soupy, it’s lovely. ..there is really width and verve in this piece particularly in the finale the way we hear it here.
BBC

„Waar droomdebuut voor Trio Lirico“

De Gelderlander

Das Trio Lirico kostet die sanglichen Melodien von Regers Musik genüsslich aus [...]demonstriert ein hohes technisches und künstlerisches Niveau. [...] Wer Max Reger sonst als zu sperrig erlebt und deshalb nur schwer einen Zugang zu seinem Schaffen findet, sollte dem Album eine Chance geben. Es lohnt sich!

WDR 3 Tonart

Lirico fondé en 2014 anime ces pages avec un mélange d'autorité et une ferveur presque débordante d'expressivité…. Bien bel hommage.

Clic  musique

[...] der Klang ist ausgesprochen direkt, als säße man geradezu in Griffweite der
Musiker. Jeder Bogenansatz, jede der reichhaltigen Klangfarben ist glasklar zu
hören. [...] Ein reger Reger-Genuss!

Der neue Tag

 
 
 

Franziska Pietsch

Violine

Email:

franziska.pietsch.violine@gmail.com
 

management

Komarova Artists Management

Tatjana Komarova

Managing Director

Pariser Str. 51

D-10719 Berlin

Tel. +49 (0)30 88 91 65 35

Mobil +49 (0)172 934 79 76

tk@komarova-artists.com

www.komarova-artists.com

PR MANAGEMENT

for artists GmbH & Co. KG

Vertreten durch:
Maren Borchers-Fromageot,
Philip Krippendorff
Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin


www.forartists.de
 

maren.borchers@forartists.de

Tel.  +49 30 644 752-40

 

Weblinks

franziskapietsch.online

trio-lirico.online

audite

Youtube

Art Shop

"Seelenlandschaften"

Gedichte & Malerei

Franziska Pietsch & Nasrah Nefer







 

Photographie:

Sonja Werner

Uwe Arens

Frank Tuerpe

Webdesign:

Nasrah Nefer

2019  Franziska Pietsch

All Rights reserved

Fotos :  Sonja Werner

                 Uwe Arens

                 Frank Tuerpe

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